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Fragen und Antworten zum Thema Zähneknirschen und Bruxismustrainer MyoStaeb-E

1. Wichtiger Hinweis zu den FAQ's
2. Darf ich meine Schiene während des Trainings mit dem MyoStaeb®-E benutzen?
3. Was ist CMD?
4. Wie äußert sich CMD?
5. Kann durch eine Knirscherschiene die Überlastung der Muskulatur verhindert werden?
6. Woher weiß man, dass man nachts mit den Zähnen knirscht?
7. Was sind häufige Ursachen für Zähneknirschen oder Zähnepressen ( Bruxismus )?
8. Werde ich vom Bruxismustrainer beim Zähneknirschen geweckt?
9. Stört mich der Bruxismustrainer beim Schlafen?
10. Ich habe ein starkes Knacken im Kiefergelenk. Was hilft?
11. Ich leide häufig unter Kopfschmerzen, kann das an den Zähnen liegen?
12. Wird durch Bruxismus mein Zahnersatz beschädigt?
13. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Bruxismus und Schlaf-Apnoe-Syndrom?
14. Anhand welcher Symptome kann der Zahnarzt feststellen, dass man mit den Zähnen knirscht?
15. Werden die Mietkosten für den Bruxismustrainer von der Krankenkasse übernommen?
16. Leiden viele Menschen unter Bruxismus ( Zähneknirschen oder Zähnepressen ) ?
17. Wer ist überwiegend von Zähneknirschen ( Bruxismus ) betroffen?
18. Kann Zähneknirschen von alleine wieder aufhören?
19. Worauf müssen von Bruxismus betroffene Jugendliche und/oder Ihre Eltern achten?
20. Kann ich mir beim Kauf des MyoStaeb-E Bruxismustrainers den bisherigen Mietpreis anrechnen lassen?
21. Bruxismus - Entspannungsübungen mit dem MyoStaeb-E sinnvoll?
22. Ist eine Aufbissschiene ausreichend für die Behandlung bei Bruxismus / Zähneknirschen (u.a. im Schlaf )?
23. Bruxismus
1. Wichtiger Hinweis zu den FAQ's
Die hier gelisteten Antworten sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Eine Haftung für die Richtigkeit kann aus rechtlichen Gründen nicht übernommen werden. Insbesondere können die hier gelisteten Antworten keinesfalls einen Besuch bei einem Arzt oder Therapeuten ersetzen!
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2. Darf ich meine Schiene während des Trainings mit dem MyoStaeb®-E benutzen?
Ja, die Schiene kann parallel zur Behandlung bei Zähneknirschen mit Biofeedback eingesetzt werden. Sie verhindert eine weitere Abnutzung der Zähne. Die Behandlung mithilfe des MyoStaeb®-E wiederum unterstützt die Abgewöhnung des Zähneknirschen.
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3. Was ist CMD?
„CMD“ ist die Abkürzung für cranio-mandibuläre Dysfunktion
CMD beschreibt eine teils komplexe Störung und wird daher am Besten interdisziplinär behandelt. So kann beispielweise eine Fehlstellung des Beckens zu einer Fehlstellung des Kiefers (häufig damit einhergehend dann auch Bruxismus) führen und auch umgekehrt.
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4. Wie äußert sich CMD?
  • Die Wangen sind vor allem morgens schmerzhaft verspannt.
  • Besonders bei Mundbewegungen hat man manchmal vor dem Ohr Schmerzen.
  • Ein verspannter Nacken.
  • Der Mund geht nicht mehr so weit auf wie zuvor.
  • Es knackt vor einem oder beiden Ohren.
  • Einzelne Zähne sehen scheinbar abgeschliffen aus und/oder sind fühlbar gelockert.
  • Man hat oft Kopfschmerzen, für die man keine Ursachen findet.

Alle diese Anzeichen können einzeln oder in Kombination auftreten!

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5. Kann durch eine Knirscherschiene die Überlastung der Muskulatur verhindert werden?
Nein. Die Knirscherschiene verhindert den Zahnabrieb und damit eine weitere Schädigung der Zähne, welche durch das Zähneknirschen verursacht wird. Der erhöhten Anspannung der Kiefermuskulatur können Sie mit gezieltem Muskelentspannungstraining entgegenwirken. Ein Biofeedbackgerät zeigt Ihnen dabei den genauen Grad der Anspannung, aber auch der Entspannung an und hilft Ihnen willentlich Einfluss darauf zu nehmen.
Lesen Sie mehr zum EMG-Biofeedbackgerät gegen Zähneknirschen.
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6. Woher weiß man, dass man nachts mit den Zähnen knirscht?

  • Der Partner bemerkt es meist lange bevor man es selbst erkennt.
  • Manche "Knirscher"  wachen nachts von dem Geräusch, das sie durch das Aufeinanderreiben der Zähne produzieren, auf.
  • Wieder anderen fällt der Zahnabrieb auf, oder andere Merkmale wie Kopfschmerzen, Verspannungen im Nackenbereich, Kieferschmerzen sowie Zahnschmerzen.
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7. Was sind häufige Ursachen für Zähneknirschen oder Zähnepressen ( Bruxismus )?

  • Bruxismus ist keine eigenständige Erkrankung, sondern vielmehr eine Störung im Zusammenspiel des Kopfes mit dem Kiefer.
  • In den meisten Fällen wird Bruxismus durch Stress und/oder psychische Probleme ausgelöst.
  • Auch Fehlstellungen der Zähne und der Kieferknochen können eine Rolle spielen.
  • Ebenso zu hoher, nicht perfekt angepasster Zahnersatz oder Ausfall eines Zahnes.
  • Fehlstellung im Kiefergelenk wie sie bei Verletzungen oder Arthrose (Knochenschwund) auftreten.
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8. Werde ich vom Bruxismustrainer beim Zähneknirschen geweckt?
Anfänglich ist es unerlässlich, dass Sie in den ersten Nächten vom Bruxismustrainer aufgeweckt werden, sobald Sie aktiv bruxieren. Dank der "4-Sekunden-Sperre" führen jedoch normale Bewegungen während des Schlafs nicht zum Alarm! Sobald Sie dafür sensibilisiert sind, wird der Alarm verändert: Dann nimmt Ihr Unterbewusstsein den Alarmton wahr, Sie registrieren Ihr Zähneknirschen und lernen dieses ohne aufzuwachen zu vermeiden. Weitere Informationen finden Sie auch hier
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9. Stört mich der Bruxismustrainer beim Schlafen?
Nein, der flache Sensorkopf und das ausreichend lange Elektrodenkabel sind so konzipiert, dass es Sie beim Tragen des MyoStaeb-E in der Nacht nur unwesentlich einschränkt und Ihre Schlafqualität kaum oder gar nicht beeinträchtigt. Allerdings ist es im Rahmen der Behandlung von Zähneknirschen unerlässlich, dass Sie in den ersten Nächten vom Bruxismustrainer aufgeweckt werden, sobald Sie aktiv bruxieren. Dank der "4-Sekunden-Sperre" führen jedoch normale Bewegungen während des Schlafs nicht zum Alarm!
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10. Ich habe ein starkes Knacken im Kiefergelenk. Was hilft?
Auf jeden Fall sollten Sie Ihre Kiefergelenke auf Ihre Funktion hin überprüfen lassen. Bestätigt Ihr Befund den Verdacht auf Bruxismus, können Sie parallel zu einer evtl. Schienentherapie einen Bruxismustrainer mit verzögertem Alarm (4 Sek.) einsetzen, um sich das Zähneknirschen abzugewöhnen. Planen Sie gegen das Zähneknirschen ein Training über mehrere Wochen ein. Aus Kostengründen empfiehlt sich anstelle eines Kaufes, ein Gerät gegen Zähneknirschen zu mieten.
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11. Ich leide häufig unter Kopfschmerzen, kann das an den Zähnen liegen?
Ja, ein fehlerhaftes Aufeinandertreffen der Zähne kann häufig zu diesen Beschwerden führen. Weitere Gründe können Bruxismus (Zähneknirschen oder Zähnepressen), Migräne oder muskuläre Verspannungen sein. Hier spricht man vom sogenannten Spannungskopfschmerz, dem Sie mit gezieltem Muskelentspannungstraining begegnen können. Beim Einsatz des MyoStaeb-E zur Behandlung benötigen Sie dazu lediglich zusätzliches Zubehör.
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12. Wird durch Bruxismus mein Zahnersatz beschädigt?
Ja, da sie als Knirscher mit einer 7-fach höheren Kaukraft auf Ihren Zahnersatz beißen, kann durch diesen enormen Aufbau an Kraft die Vasette der Krone springen oder das Implantat locker werden.
Verhindern können Sie dies ggf. durch das Tragen einer Knirscherschiene. Bei Ihrem Bemühen sich das Zähneknirschen abzugewöhnen hilft Ihnen unser Bruxismustrainer MyoStaeb-E.
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13. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Bruxismus und Schlaf-Apnoe-Syndrom?
In der Tat scheinen mehrere Patienten mit einem solchen Schlaf-Apnoe-Syndrom zusätzlich unter Zähneknirschen zu leiden!
Entsprechend einer wissenschaftlichen Studie aus Israel im Jahr 2004 war ein Schlaf-Apnoe-Syndrom sogar der größte Risikofaktor für Bruxismus!
Zähneknirschen scheint in diesem Fall besonders lageabhängig zu sein (d.h. z.B.: auf dem Rücken liegend).
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14. Anhand welcher Symptome kann der Zahnarzt feststellen, dass man mit den Zähnen knirscht?
Sichtbare Anzeichen sind: schartige Eckzähne, angeschliffene Schneidezähne, nackte Zahnhälse und blutiges Zahnfleisch. Auch durch Abtasten Ihres Kiefergelenks und Auswerten anderer Beschwerden kann der Arzt Bruxismus diagnostizieren. Die Behandlung gegen Bruxismus (Zähneknirschen) sollte dann möglichst umgehend erfolgen, um weitere Schäden zu vermeiden.
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15. Werden die Mietkosten für den Bruxismustrainer von der Krankenkasse übernommen?
Prinzipiell werden die Kosten der Miete oder des Kaufs Ihres Bruxismustrainers für die Behandlung von Zähneknirschen nicht übernommen.
EMG-Biofeedback-Geräte (Myofeedbackgeräte) werden nur für andere Indikationen (z.B. Inkontinenz) abgerechnet.
Allerdings übernehmen sowohl gesetzliche, als auch private Krankenkassen die Kosten in vielen Fällen teilweise oder sogar vollständig auf Kulanzbasis. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, erfragen Sie am Besten bei Ihrem zuständigen Krankenkassen-Sachbearbeiter.
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16. Leiden viele Menschen unter Bruxismus ( Zähneknirschen oder Zähnepressen ) ?
Betroffen ist in etwa jeder dritte Deutsche. Zahnärzte und Kieferspezialisten berichten besorgt von einer deutlich steigenden Tendenz.
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17. Wer ist überwiegend von Zähneknirschen ( Bruxismus ) betroffen?
Überwiegend sind es Frauen, die mit dem Problem des Zähneknirschens eine Behandlung anstreben. Studien zeigen außerdem eine Häufung bei den 25- bis 44-Jährigen - darunter viele Studenten.
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18. Kann Zähneknirschen von alleine wieder aufhören?
Ja. Beim Bruxismus (Zähneknirschen), bei dem häufig u.a. Stress die Ursache ist, kann das vorkommen. Wird der Auslöser - z.B. belastende Situationen oder Probleme - behoben, kann auch das Zähneknirschen in der Nacht wieder aufhören. Sofern jedoch das Zähneknirschen über einen längeren Zeitraum besteht, sollten unbedingt Maßnahmen dagegen ergriffen werden, um einer Chronisierung sowie Lanzeitschäden am Zahnapparat vorzubeugen.
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19. Worauf müssen von Bruxismus betroffene Jugendliche und/oder Ihre Eltern achten?
Wichtig ist eine rechtzeitige Behandlung des Zähneknirschens. Es ist bekannt, dass Menschen, die bereits in jungen Jahren mit den Zähnen knirschen (bruxieren), im späteren Leben häufiger an Fehlfunktionen der Kiefermuskulatur oder der Kiefergelenke leiden. Allerdings sollte die Behandlung genau beobachtet werden, damit die normale Entwicklung des Kiefers nicht behindert wird.
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20. Kann ich mir beim Kauf des MyoStaeb-E Bruxismustrainers den bisherigen Mietpreis anrechnen lassen?
Aufgrund der üblicherweise relativ kurzen Einsatzzeit (ca. 2-3 Monate) des Bruxismustrainers bei der Behandlung von Zähneknirschen empfiehlt sich eine Biofeedbackanwendung mit Leihgerät. Ein Kauf ist dann sinnvoll und kostensparend, wenn Sie den Bruxismustrainer MyoStaeb-E über einen längeren Zeitraum einsetzen wollen. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn Sie dauerhaft zur Behandlung bzw. danach noch Entspannungsübungen mit dem MyoStaeb-E durchführen wollen (z.B. bei dauerhaftem Stress, Spannungskopfschmerzen etc.) Sie können sich jeweils nach Ablauf der gebuchten Nutzungszeit zum Kauf entscheiden. Nach einer Nutzungszeit von mind. drei Monaten, erhalten Sie einen Gutschein im Wert von €100,00 von uns geschenkt.
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21. Bruxismus - Entspannungsübungen mit dem MyoStaeb-E sinnvoll?
Es ist in jedem Fall sinnvoll, den Bruxismustrainer MyoStaeb-E zusätzlich zur nächtlichen Anwendung für regelmäßige Entspannungsübungen - z.B. der Kaumuskulatur - einzusetzen.
Gegen das Zähneknirschen in der Nacht wählen Sie die Einstellung mit verzögertem Alarm (4 Sek.).
Bruxismus - Entspannungsübungen werden hingegen mit einem kontinuierlichen (akustischen und optischen) Feedback durchgeführt: Mithilfe einer ausführlichen Übungsanleitung für das Entspannungstraining lernen Sie, Ihre Muskelanspannung willentlich zu steuern.
Besonders zu empfehlen sind die Entspannungsübungen, wenn Ihr Bruxismus von Spannungskopfschmerzen oder allgemeinen Nacken- und Gesichtsschmerzen begleitet wird.
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22. Ist eine Aufbissschiene ausreichend für die Behandlung bei Bruxismus / Zähneknirschen (u.a. im Schlaf )?
Eine Aufbissschiene hilft den aktuellen Status der Zähne zu erhalten und einen weiteren Zahnabrieb zu verhindern.
Der Einsatz eines Biofeedback - Gerätes mit verzögerter Alarmauslösung (4 Sek.) kann Ihnen bei der Abgewöhnung des Zähneknirschen (u.a. im Schlaf ) helfen. Planen Sie für die Behandlung gegen das Zähneknirschen ( im Schlaf ) ein mehrwöchiges tägliches Training ein.
Lesen Sie mehr zur Behandlung gegen das Zähneknirschen...
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23. Bruxismus
Bruxismus zeigt sich in einer erhöhten Anspannung der Kiefermuskulatur, die mit "Zähneknirschen" oder Zähnepressen zu Zahnschäden sowie zu Schmerzen im Kieferbereich führen kann. Häufig ist der Bruxismus von sogenannten Spannungskopfschmerzen begleitet.
Zähneknirschen tritt sehr häufig im Schlaf auf und wird von den Betroffenen (anfangs) nur selten direkt bemerkt. Erst offensichtliche Zähnschäden, zunehmend zermürbende Schlafstörungen oder sich chronifizierende (Gesichts-)Schmerzen veranlassen die Betroffenen schließlich Ihr Zähneknirschen zu bekämpfen.
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